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Hans-Dirk Reinartz im Interview: „Der Königsweg ist, die Emotionen wahrnehmen und ansprechen“

Emotionen in der Palliativpflege

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Bonus-Infos zu dieser Episode

Einige Impulse aus unserem Gespräch:

Ich bin traurig, weil jemand im Sterben liegt und habe auch Angst vor meinem eigenen Tod. 

Wie „bearbeite“ ich Angst vor dem Tod bei Patienten und Angehörigen?  

Was mache ich, wenn etwas mich so traurig macht, dass ich weinen möchte? 

Was mache ich, wenn ich zum nächsten Patienten gehe und mich die Traurigkeit noch begleitet? 

Es gibt eine einfache Methode, die ich trainieren kann, um den vorherigen Patienten loszulassen und mich dem neuen mit 100% widmen zu können: 

Was mache ich, wenn ich Emotionen im Dienst nicht zeigen kann oder will? 

Was mache ich, wenn ich nicht weiß wie ich mich verhalten soll?

Wenn ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll, ist es gut, die Unsicherheit auszusprechen:

„Ich nehme das jetzt wahr und weiß ganz ehrlich nicht, wie ich damit umgehen soll.“ 

Besser ehrlich „nicht weiter wissen“ als geheuchelt „Professionalität vermitteln“ 

Wie gehe ich mit den Emotionen von Angehörigen um? 

Wenn Angehörige das Sterben, den Tod nicht wahrhaben wollen. Wie mit dem Aktionismus umgehen? 

Sterben ist so individuell wie ein Fingerabdruck. 

Auf einer Palliativstation wird gestorben. Ist es nicht ein insgesamt trauriges Arbeitsumfeld? 

 

Hans-Dirk Reinartz, 62 Jahre alt, Facharzt für Anästhesie und Lebenslotse, seit fast 34 Jahren als Arzt unterwegs, lebt mit seiner Frau in Odessa in der Ukraine.

Portrait HDR

 

 

Derzeitige Projekte: 

 

Ich danke Dir für das Gespräch und sende herzliche Grüße an Dich!

Deine Claudia, Claudia Henrichs