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Herausforderungen und Glücksmomente bei der Pflegeberatung für Familien mit pflegebedürftigen Kindern

Petra Harries ist Mitarbeiterin der „Ambulanten Kinderkrankenpflege Krank und Klein“. Sie unterstützt mit Ihrem Team in vielen Regionen Norddeutschlands Familien mit pflegebedürftigen Kindern.

Mich hat dieser Vortrag ganz besonders interessiert, weil ich ganz oft von 37.3 Berater/innen aus ambulanten Pflegediensten höre, dass sie sich bei der Beratung von Familien mit pflegebedürftigen Kindern, nicht wirklich nützlich fühlen, da sie ja eher auf Altenpflege spezialisiert sind.

Petra Harreis zeigte eindrücklich, wie wertvoll es ist, wenn sich ein Pflegedienst auf die Zielgruppe der pflegebedürftigen Kinder spezialisiert. 

Ein Praxisbeispiel mit Konfliktpotenzial

Beratung pflegebeduerftiger Kinder Unterschiedliche Ziele

Petra erzählte mit viel Engagement und Herzblut ein Praxisbeispiel. Der 14-jährige Gabriel hat die Diagnose Muskeldystrophie Duchenne. Beim Erstkontakt mit dem Kinderkrankenpflegedienst war er in der Klinik wegen einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung und wurde künstlich beatmet. Gabriel ist kognitiv absolut fit.

Erschwerend kam hinzu, dass der Stiefvater querschnittsgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt. Daher arbeitete die Mutter als Alleinverdienerin im Schichtdienst und eine jüngere Schwester in der Familie gab es auch noch.

Aufgrund der familiären Situation war das Ziel des Professors der Kinderklinik, der Schulleitung und des Sozialpädagogischen Zentrums, dass Gabriel in ein Heim kommen solle.

Die Oberärztin der Klinik, der Pflegedienst und die Mutter hatten das Ziel, dass Gabriel wieder Zuhause leben soll.

Jeder, der sich mit der pflegefachlichen aber insbesondere auch mit der psychosozialen Situation einigermaßen auskennt, kann sich vorstellen, dass die Unterstützung, die der Kinderkrankenpflegedienst für diese Familie geleistet hat, weit über das Maß von 37.3 Beratungsgesprächen hinausgegangen ist. 

Es ist gelungen

 

Glueckliche Loesung fuer GabrielDas Foto zeigt, dass es gelungen ist, dass Gabriel wieder nach Hause kommen konnte. Schau Dir auf der Kongresseite das spannende Video an. Die Login-Daten findest Du in den Shownotes und unter dem Podcast-Player.
 

Gabriel ist mittlerweile 18 Jahre alt. Petra Harreis erzählt, dass es ganz viel Fröhlichkeit gab und auch wenn die Sorgen groß waren, hat der Kinderkrankenpflegedienst die Begleitung der Familie gut hinbekommen. Die Mutter konnte ein tiefes Vertrauensverhältnis entwickeln und fühlte sich gut aufgefangen. 

Ich habe Petra übrigens gefragt, was Beraterinnen aus der Altenpflege für Familien mit pflegebedürftigen Kindern tun können: Sie sagte: "Es ist ganz ganz wichtig zu fragen, wie es den pflegenden Angehörigen geht. Zuhören und Interesse zeigen ist viel Wert, weil es sonst ja immer schwerpunktmäßig um den Pflegebedürftigen geht."

Welche Auswirkungen haben die Empfehlungen zur Qualitätssicherung und der Wegfall der Festpreisbremse auf die Beratungsbesuche nach § 37.3 SGB XI

Qualitaetskriterien Beratungsbesuche 37.3

Das war mein Thema.

Im Beitrag und der Podcast-Episode „Was haben PpSG und TSVG mit Pflegeberatung zu tun?“ habe ich schon dazu geschrieben und erzählt.

Den Live-Videobeitrag und die Präsentations-Charts findest Du auf der Kongressseite. Das Video ist etwas über eine Stunde lang und ich bekomme noch im nachhinein sehr positive Rückmeldungen dazu. Es lohnt sich also, dort hineinzuschauen. Die Login-Daten findest Du in den Shownotes und unter dem Podcast-Player. Wenn Du nur das Video schauen möchtest, kannst Du auch diesen schnellen Link nutzen: TDP-Beratungsbesuche 37.3

 

Für meinen Vortrag zum Kongress Tag der Pflegeberatung hatte ich eine kleine Umfrage gestartet und gefragt: Was soll ein 37.3 Beratungsbesuch inkl. Wegepauschale kosten?

Ergebnis: fast 70% sprachen sich für eine Betrag um die 80 Euro aus. Die Teilnehmenden des Kongresses fanden ebenfalls, das sei gerechtfertigt. So recht daran glauben konnten wir das nicht und schoben das Ergebnis in die Ecke: Wenn Wunder wahr werden würden!

Und was soll ich sagen? Letzte Woche bekam ich die Information, dass in NRW wohl mit den Wohlfahrtsverbänden ein Punktwert verhandelt worden sei, der den Beratungsbesuch mit ca. 75 Euro bemisst. Großartig, oder?

Ich werde bei diesem Thema weiter am Ball bleiben.

Seite 3 | Pflegekurse nach § 45 SGB XI: 7 hilfreiche Tipps für die optimale Vorbereitung und Durchführung

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