Begrüßung und Smalltalk | Baustein 1 im Gespräch mit Pflegekunden

 

 

7 Tipps, wie Du mit Deinen äußerlichen Merkmalen positiv wirken kannst 

  1. Wenn Dein Tag schon anstrengend und lang gewesen ist oder Du vielleicht gerade aus der Pommesbude kommst oder eine Zigarette geraucht hast, dann wirst Du einen Geruch aussenden. In der Regel riechst Du das gar nicht selbst, denn an den eigenen Geruch hat man sich ganz schnell gewöhnt. Für andere ist der Duft allerdings deutlich wahrnehmbar. Schweiß, Essensdüfte und Zigarettenrauch zählen nicht zu den positiv besetzten Gerüchen. Achte also darauf, dass Deine Gesprächspartner*innen Dich gut riechen können.

  2. Steh ruhig und gelassen mit ein wenig Abstand vor der Tür.

  3. Achte darauf, dass Du eine aufrechte Körperhaltung einnimmst. Damit strahlst Du Sicherheit und Selbstbewusstsein aus.

  4. Entspanne Deine Gesichtszüge und zaubere Dir ein Lächeln in die Augen- und Mundwinkel. Hole das Lächeln aus Deinem Inneren, weil Du Dich darauf freust, Deinem Gesprächspartner eine Lösung zu bieten.

  5. Wenn sich die Türe öffnet, dann suche den Blickkontakt, bleib ruhig stehen und warte einen Moment darauf, dass Du begrüßt wirst.

  6. Entdeckst Du einen fragenden Blick in den Augen Deines Gegenübers, dann stell Dich vor.

  7. Warte darauf, dass Dein Gegenüber Dir die Hand reicht. Du bist Gast in seinem Bereich. Das Signal zum Körperkontakt gibt in diesem Fall der Gastgeber.

 

 

Deine Stimme: kleiner Aufwand - große Wirkung

38% Deiner positiven Wirkung auf andere im Erstkontakt macht die Art und Weise aus, WIE Du sprichst. Wie schnell oder langsam, betont oder monoton, deutlich oder undeutlich. Das bedeutet,

  • sprich Deinen Namen mega-langsam. Klar, Du kennst ihn schon lange. Deine Gesprächspartner*innen im Erstkontakt allerdings nicht. Berücksichtige das besonders, wenn Du einen Doppelnamen, einen längeren oder ungewöhnlichen Nachnamen trägst. Bitte denke daran, dass es darauf ankommt, dass Deine Gesprächspartner Dich verstehen und nicht darauf ob Du dich doof fühlst oder nicht.

  • Nenn auf jeden Fall Deinen Vornamen. Warum? Nee, das fragst Du Dich nicht oder? Der Vorname ist ein Angebot an die Beziehung. Dein Vorname ist kein Staatsgeheimnis und Du zahlst damit auf das Sympathiekonto ein. Schau mal auf das Namensschild, das Du trägst. Meiner Meinung nach gehört hier Vor- und Nachname drauf. Nicht "Frau Henrichs" und auch nicht "Schwester Claudia". 

  • Achte einmal auf die Betonung, die Modulation und generell auf Deine Stimmfarbe. Nimm Dich doch einmal mit Deinem Handy auf. Hör mal hin. Hörst Du das Lächeln in Deiner Stimme? Geht Deine Betonung am Satzende hoch oder runter? Hörst Du Dich gehetzt oder gepresst an? Ist Deine Stimme eher höher oder tiefer?

 

Im Allgemeinen wirkt eine Stimme sympathisch wenn sie eher dunkler als zu hoch ist. Wenn Du der Meinung bist, Deine Stimme ist zu hoch, dann höre Dir die kurze Audiodatei an.

 

Tipps zum Thema Stimme 

(Die Audiodateien habe ich noch vor meiner Podcast-Ära aufgenommen. Wundere Dich bitte nicht, dass ich Dich hier noch so förmlich anrede) 

 

 

Langsamer ist besser, als zu schnell. Sprich alle Worte deutlich aus, inklusive der Wortendungen. Das erleichtert das Verstehen ungemein. Sprich moduliert, dass heißt wechsele das Tempo und die Höhen und achte dabei auf die Betonung einzelner Wörter.

  

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ÜBRIGENS hat Deine STIMMUNG einen großen Einfluss auf Deine Stimme. Wenn Du Dich mental positiv darauf einstellst und Dich freust, einem Menschen jetzt ein Problem lösen zu können, wird Deine Stimme automatisch freundlich, fröhlich und melodisch klingen. 

 

 

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