Personalgewinnung | Teil 2 - Die Einarbeitungszeit

 

Onboarding

Passend zu meinem Thema heute veröffentlichte die Zeitschrift Wirtschaftswoche am 23.02.2018 einen Artikel zum Thema  Onboarding und fragt, muss "Betreutes Ankommen" sein?. Die Antwort lautet "Ja!"

Eine gut geplante Einarbeitungszeit, das Onboarding verringert die Fluktuation innerhalb der ersten Monate immens. Es reiche eben nicht, dem neuen Mitarbeiter einen Blumenstrauß in die Hand zu drücken, die Kollegen vorzustellen und die Visitenkarten auszuhändigen, schreibt die Autorin Claudia Toedtmann und berichtet weiter: "Der Internetkonzern Google etwa erinnert seine Führungskräfte am Vorabend des ersten Arbeitstages eines Neulings in einer kurzen E-Mail an seine fünf Pflichten:

  1. Besprich Aufgaben und Verantwortungen.
  2. Verbinde den Neuen mit einem Ansrechpartner auf gleicher Ebene.
  3. Unterstütze ihn beim Aufbau eines Netzwerkes.
  4. Spreche einmal im Monat über die Einarbeitung.
  5. Und ermuntere Feedback."

Fünf ToDos, für die jede Leitungskraft in der ambulanten Pflege ebenfalls Zeit einplanen muss, damit es zum engagierten Miteinander kommt.

 

 

Zurück zum ersten Bewerbungsgespräch

  • Was ist das Ziel? Beide Seiten können die Entscheidung treffen, ob weiterhin Interesse besteht.
  • Wollen wir ein Stück Weg miteinandergehen / mehr voneinander erfahren?

 

 

Mitarbeitende am Bewerbungsprozess beteiligen

  • Sowohl im Gespräch als auch beim Probearbeiten werden Mitarbeitende eingebunden.
  • Signal: Auch das Team hat die Möglichkeit, sich eine Meinung zu bilden die berücksichtigt wird.
  • Das ist Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern und das spürt auch der Bewerber.
  • Beobachtungs- und Bewertungskriterien müssen für die Bewerber/innen und die Mitarbeiter/innen transparent sein.
  • Individuelle Sympathie oder Antipathie darf nicht das alleinige ausschlaggebende Kriterium sein.
  • Konkrete Informationen durch das Besprechen von Fallsituationen erfahren. Die Kriterien müssen vorher geklärt werden.

 

 

Wie kann Dr. Steven Goldner hilfreich sein?

  • Gemeinsam den gesamten Bewerbungsprozess besprechen.
  • Sinnvolle Fragen für das Interview erarbeiten, die zum Pflegeunternehmen passen und aus deren Antworten eine gute Entscheidung getroffen werden kann.
  • Den Ablauf der Interviews in der Beobachterrolle mitmachen und Feedback geben.

 

Fazit:

Die richtigen Fragen sind wichtig, um Antworten zu bekommen, die beiden Seiten die Entscheidung leicht macht. Darüber hinaus geben die Antworten Orientierung dazu, was genau in der Einarbeitungszeit noch gelernt werden muss. Ideen von neuen Mitarbeitenden  führen dazu, dass alle wachsen. Sie müssen nur auf eine konstruktive Art und Weise eingebracht werden.

 

 

Mehr zu Dr. Steven Goldner und seinem Unternehmen asq!

 

Jetzt liebe Grüße an Dich von mir Deine

Claudia, Claudia Henrichs

 

Welche Aktivitäten gibt es in Deinem Verantwortungsbereich, damit neue Mitarbeitende engagiert und mit Herz und Hand Deinem Pflegedienst treu bleiben?