Personalgewinnung | Teil 2 - Die Einarbeitungszeit

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Dr. Steven Goldner:  Vom Erstkontakt zum engagierten Miteinander - Teil 2. Wie kann ich neue Leute, vor Ende der Probezeit, vergraulen?

Orientierung verweigern, Abläufe und Regeln nicht erklären, mit Situationen konfrontieren, die nur zu bewältigen sind, wenn jemand eingearbeitet ist, keine festen Dienstzeiten, keine Zeit für Gespräche während der Einarbeitungszeit, keine Rückmeldung zur Leistung, kein Interesse an neuen Ideen. 

 

Dr. Steven Goldner: Die Einarbeitungszeit | Personalgewinnung Teil 2

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Im ersten Teil meines Gesprächs mit Dr. Steven Goldner, Geschäftsführer der asq! GmbH, ging es um folgende Themen:

  1. Wenn die Stellenanzeige gefruchtet hat, was ist wichtig wenn ein Interessent sich meldet?
  2. Was gilt es in den ersten Gesprächen zu beachten?
  3. Welche Fragen machen Sinn?
  4. Wie mit herausfordernden Erwartungen und Wünschen der Bewerber/innen umgehen?

Hier kommst Du zum ersten Teil:

 

Die wichtigsten Impulse aus dem zweiten Teil unseres Gesprächs

Um das geht es:

  • Die Frage nach Talenten und Fähigkeiten.
  • Sollen Mitarbeitende beim Gespräch dabei sein?
  • Wie mit den Rückmeldungen der Mitarbeitenden umgehen, wenn ein Bewerber zum Probearbeiten mitgefahren ist?
  • Sieben Verhaltensweisen, die dazu führen, dass der oder die Neue noch in der Probezeit wieder geht.

 

Ihre Talente und Fähigkeiten

  • Die Zukunftsfrage: „Welche Talente, Fähigkeiten und Stärken wollen sie in unser Unternehmen einbringen um uns dabei zu unterstützen unseren Zweck zu erfüllen?“

  • Haltung: Wir suchen wir ein Teammitglied, mit dem wir gemeinsam Ziele erreichen wollen? Jemanden, der einen wichtigen Beitrag leistet und dafür gewürdigt wird.

  • Bin ich neugierig darauf zu erfahren, was jemand von außen mitbringt und einbringen kann?

 

Die Einarbeitungszeit: Von neuen Mitarbeitenden lernen

  • Frage im Gespräch während der Einarbeitungszeit: „Was gefällt ihnen hier gut und was könnte verbessert werden?“
  • Haltung: Wir sind offen für Impulse von außen und wollen keine Befehlsempfänger sondern Menschen, die mitdenken.
  • Stören neue Ideen das System?
  • Aussprechen: Was sehen wir gerne und was finden wir nervig? Beispiel: Wir sind offen für neue Impulse von außen. Was wir nicht so gerne hören ist, was beim früheren Arbeitgeber alles besser gewesen ist.
  • Immer wieder nach neuen Ideen fragen, damit der Mut wächst, Ideen einzubringen.
  • Umsetzung der vorwärtstreibenden Ideen: Antworten aufnehmen und sagen, was damit gemacht wird. Eine Entscheidung treffen und das Ergebnis mitteilen.
  • Jede Idee muss daraufhin geprüft werden, ob sie dem Zweck hilft?

 

 

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