Personalgewinnung | Teil 1 - Bewerbungsgespräche

 

 

Die neue Realität zur Kenntnis nehmen -  Bedürfnisse und Bereitschaft sind heute anders als früher.

  • Führungskraft muss sich selbst fragen “Wie kann ich mit der neuen Realität umgehen“, auch wenn ich selbst einen harten Weg gegangen bin.
  • Statt sich über die veränderte Bereitschaft zu ärgern oder empört zu sein, ist es hilfreich, sich zu fragen:
    • Was kann ich an mir verändern?
    • Was kann ich tun damit es gut läuft?
    • Wenn ich gut führe, kann ich für die Arbeit begeistern.
  • Ich kann die Tradition, die ich selbst erlebt habe, nicht einfach fortführen.
  • Damit ich Leute bekomme und behalte, muss ich mit ihnen anders umgehen.
  • Das ist eine herbe Herausforderung für Führungskräfte in der ambulanten Pflege.
  • Wenn ich Menschen gut führe, kann ich sie für ihre Arbeit begeistern.
  • Wir begleiten einander, um miteinander wachsen zu können
  • Für Einarbeitung und Qualifikation muss das Unternehmen Zeit zur Verfügung stellen.

 

Die Bedürfnisse und Lebensentwürfe der jüngeren Generation haben sich geändert. Statt sich zu ärgern heißt es heut für die erfahrende PDL sich daran anzupassen.

 

 

Das erste persönliche Gespräch

  • Neugierig aufeinander sein
  • Zeit nehmen
  • Keine Störung
  • Nicht nur reden – Bewerber soll den Eindruck erhalten wichtig zu sein, seine Bedürfnisse äußern dürfen
  • Fragen statt sagen!!
  • Vorbereiten, was ich zu unserem Unternehmen sagen will und muss. dann kann ich das auch kurz und knapp darstellen
  • Der Bewerber sollte sich nicht ausgefragt fühlen
  • Warum-Fragen vermeiden
  • Stattdessen "wie ist es gekommen" oder "wie kam es zu dieser Entscheidung"
  • Offene Fragen stellen - der Informationsgehalt wird dann höher
  • Frage nach dem größten Missgeschick und wie damit umgegangen wurde.
  • War es eine Lehre und man hat Schlüsse daraus gezogen?
  • Eine wichtige Information ist auch, wenn jemand erzählt, noch nie ein Missgeschick gehabt zu haben oder, dass immer andere daran schuld gewesen sind.

 

Das erste Gespräch vor Ort muss gut vorbereitet sein, damit am Ende beide Seiten entscheiden können, ob man die nächsten Schritte miteinander gehen will.

 

 

Fazit:

Für die ersten Schritte zu einem engagierten Miteinander braucht es vom Pflegeunternehmen her einen geplanten Prozess, gute Vorbereitung und Zeit. Kaum einer ist heute sofort zu 100% einsetzbar. Qualifikationszeit muss immer mit eingeplant werden.

 

 

Mehr zu Dr. Steven Goldner und seinem Unternehmen asq!

 

Jetzt liebe Grüße an Dich von mir Deine

Claudia, Claudia Henrichs

 

Bitte prüfe einmal, inwieweit Dein Bewerbungsprozess mit der Anbahnung einer privaten Beziehung vergleichbar ist. Welche innere Überzeugung hast Du gegenüber Bewerber/innen. Fühlst Du Dich auf Augenhöhe?