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Was Stress mit Deinem Gehirn macht! Interview mit Dr. Franz Hütter

 

 

Dauerstress macht doof

Unter Dauerstress werden wir nicht gerade intelligenter im Denken und im Handeln und im Wahrnehmen. Stress macht ein stückweit doof. Und was passiert dann? Wir weichen aus auf die Hirnstrukturen, die immer noch funktionieren. Und das sind die viel stabileren Strukturen tief unter der Motorhaube, die wir auch mit den anderen Säugetieren teilen. Zum Beispiel die Basalganglien.

Die Basalganglien verkörpern oder codieren Routinehandlungen. Das kennen wir aus dem Veränderungsmanagement. Das, was wir schon immer gemacht haben. Und in diese alten Rillen fallen wir besonders unter Stress. Diese alten Rillen, da ist ja auch nichts Falsches dran. Nur die sind ja dann blöd, wenn die Welt halt nicht mehr so funktioniert, wie es meine Erfolgsrezepte von gestern mir vorschreiben.

Claudia:

Das heißt, wenn ich jetzt 40 Jahre Gangschaltung im Auto gehabt habe, dann ist das so eine gewohnte Rille. Fahre ich jetzt mit dem Automatik-Auto meines Papas, da muss ich mich total konzentrieren.

 

 

Stresshormone sind wie ein Energy-Drink

Das ist etwas, was enorm der Leistungsfähigkeit zugute kommt. Und natürlich auch der Gesundheit, weil diese Stresshormone die sind zunächst mal etwas, was gar nicht mal so schlecht ist. Die geben uns Energie, die helfen uns aus den Akkus in unseren Zellen, so die restliche Energie, die restliche Akkuladung noch zu mobilisieren, um eine Gefahrensituation zu bewältigen.

Darum sage ich, das ist so ein bisschen wie ein Energy-Drink. Ein Energy-Drink kann Dir Flügel verleihen, nicht nur eine bestimmte Marke, sondern auch die anderen wegen des Koffeins.

Wenn du aber jeden Tag fünf Kannen Monster-Drinks zu dir nimmst, dann weiß jeder, das ist nicht gesund. Und ähnlich ist es mit den Stresshormonen. Stress kann uns durchaus aktivieren und fördert auch das Wachstum im Gehirn.

 

 

Zuviel Stress führt zu einem Abbau von Gehirnregionen

Aber zu viel Stress wirkt auf Dauer neurotoxisch. Das heißt, es entsteht eine solche Übererregung, dass wir zum Teil auch Abbau haben an Verbindungen in bestimmten Hirnregionen. Besonders stark ist eine Region betroffen, die ganz wichtig für unser Gedächtnis ist, nämlich der Hippocampus.

Wenn Leute zu lange zu stark unter Stress sind, dann bauen sie Gehirnvolumen ab. Wenn die ein gewisses Alter erreicht haben, munkelt man in der Umgebung, ob das vielleicht so eine frühe Form der demenziellen Erkrankung sei. Oft ist es tatsächlich nur eine stressbedingte Pseudodemenz, weil einfach durchaus Volumen reduziert wird.

Es gibt Studien, die zeigen bis zu 25 Prozent Volumenreduktion im Bereich des Hippocampus, im Bereich des Frontalhirns und den anderen Hirnregionen. Stressbedingt!

 

 

Gehirnregionen wachsen wieder nach

Dass Schöne ist, und dann sind wir bei der Aufwärtsspirale und wieder bei den wohltuenden, stärkenden Gedanken. Das Schöne ist, das Neuronen auch wieder nachwachsen. Sogar nach der stressbedingten Abholzungsaktion wenn ich in ein anderes Fahrwasser komme.

 

Was Du für ein starkes Selbstwertgefühl und gegen Dauerstress tun kannst

  • Lobe Dich selbst für das, was Du am Tag gut gemacht hast
  • Frage andere, was ihnen an Dir gefällt
  • Vertraue Dir selbst. verlass Dich darauf, dass Du Krisenzeiten bewältigen kannst.
  • Schau, was Du ändern kannst, statt dass Du Schuldige suchst.
  • Nimm bewusst wahr, an welchen Stellen Du etwas verändern willst oder kannst.
  • Reguliere Deinen Stress-Level. Zum Beispiel durch bewusstes Atmen.

 

 

Wenn Du mit Deinem Team ebenfalls ein Online-Frühstück zum Thema „Kommunikation in der Corona-Krise“ durchführen willst, dann schreib mir eine Mail.

 

Bis zum nächsten Mal.

Deine Claudia

 

 

 

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