Logo Pa 2016.07.03 1080 ohne

Der Elevator-Pitch für die Pflegedienstleitung

Sie wissen, für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Wenn Sie bei der Vorstellung so etwas wie "Ich bin Pflegedienstleitung" oder "Ich bin Beratungsmitarbeitern vom Pflegedienst Colonia" sagen, dann entspricht das zwar den Tatsachen aber es reißt niemanden vom Hocker.

Wenn Sie sich jemandem vorstellen, zum Beispiel im Erstgespräch den Angehörigen und den zu pflegenden Personen oder dem neuen Geschäftsführer oder Kooperationspartnern dann wollen Sie, dass Ihre Gesprächspartner drei Dinge denken:

  1. Diese Person ist kompetent,
  2. sympathisch und
  3. kennt mein Problem.

Für die Vorstellung bei fremden Menschen macht es Sinn, einen Elevator-Pitch abrufbar zu haben. Vielleicht fragen Sie jetzt, "Was ist das denn?"

Die Fahrt im Aufzug

Ein Elevator Pitch ist eine kurze, sorgfältig geplante und gut präsentierte Beschreibung Ihrer beruflichen Tätigkeit, die einerseits Ihre Oma verstehen würde und die nur so lange dauert, wie Sie in einem Aufzug in den siebten Stock brauchen.

Angeblich entstand der Elevator-Pitch im Silicon Valley. Ein junger Mitarbeiter wollte seinen Vorgesetzten von einem neuen Konzept überzeugen. Da der Chef viel unterwegs war und wenig Zeit hatte, fand sich kein Besprechungstermin. Dem Mitarbeiter kam die Idee, eine Fahrstuhlfahrt zu nutzen. Denn, wenn er es schaffen könnte, seinen Chef in nur 30 Sekunden so neugierig zu machen, dass dieser später genauer nachfragt, wäre sein Ziel erreicht. Gedacht, getan, der Plan ging auf. Kurze Zeit später bekam der Mitarbeiter die Gelegenheit, seinem Chef die Einzelheiten des Konzeptes zu erläutern.

 

Drei Bestandteile für Ihre überzeugende Vorstellung

Im Vordergrund des Elevator-Pitches steht der Nutzen für den Gesprächspartner. Dabei ist ganz wesentlich, dass Ihre Aussage emotionale Bilder, Vergleiche und Beispiele enthält, die positive Assoziationen weckt und das Unbewusste des Gegenübers direkt anspricht.

Drei Punkte, die für die Vorbereitung Ihres Elevator-Pitches hilfreich sind:

  1. Klären Sie Ihre Zielgruppe.

    Wen wollen Sie erreichen: Angehörige, Ärzte, Pflegebedürftige, den Geschäftsführer, potenzielle Mitarbeitende. Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Gegenübers. Was spricht ihn an? Was interessiert ihn am meisten?
     
  2. Sprechen Sie klar und einfach.

    Keine Fremdwörter, keine abstrakten Formulierungen, keine Abkürzungen oder Fachbegriffe. (Denken Sie dran, Ihre Oma oder Ihr zehnjähriger Sohn soll verstehen, was Sie machen.) Sprechen Sie in Bildern. Dadurch verankern Sie Ihre Inhalte emotional besser im Gehirn Ihres Gegenübers.
     
  3. Welches Problem lösen Sie wirklich?

    Fast niemand ist bei der Vorstellung ausschließlich an Fakten interessiert. Nennen Sie möglichst anschaulich, für welches Problem Ihres Gesprächspartners Sie die Spezialistin oder der Experte sind.

 

Experten überall

Wenn Sie zum Beispiel Nachrichtensendungen oder Diskussionsrunden im Fernsehen verfolgen, dann wissen Sie, dass egal zu welchem Thema, Menschen eingeladen und zur Situation befragt werden. Eingeblendet wird dann neben dem Namen des Gastes fast immer „Experte für X“ oder „Fachmann zum Thema Y“. Was soll damit bewirkt werden? Wir Zuschauer sollen denken: „Diese Person ist kompetent!“ 

Sie sind auch kompetent! Also sagen Sie es!

 

Stellen Sie Ihr „Licht nicht unter den Scheffel!“

Kennen Sie das Sprichwort? Ein Scheffel ist ein Behälter, mit dem früher Getreide abgemessen wurde. In seiner berühmten Bergpredigt sagte Jesus sinngemäß seinen Zuhörern: „Man zündet nicht ein Licht an und stellt dann einen Eimer darüber, sondern man stellt das Licht auf einen Ständer und leuchtet allen, die im Hause sind!“

Heute verstehen wir diese Redewendung als Aufforderung uns nicht kleiner zu machen als wir sind. Also ist meine Frage an Sie: „Worin sind Sie Fachfrau, Fachmann, Experte, Expertin? Worauf haben Sie sich spezialisiert? Wofür sind Sie verantwortlich?“

 

Formulierungsbeispiele

Mein Name ist Henrichs, Claudia Henrichs vom Pflegedienst Colonia ...

  • ... und spezialisiert auf das Thema gutes Leben im Alter.
  • ... und Expertin zu allen Fragen rund um das selbstständige Wohnen zu Hause.
  • ... und Fachfrau, wenn es darum geht gemeinsam zu entscheiden, wie man so selbstständig wie möglich zu Hause wohnen kann.
  • ... und qualifiziert darauf Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt umsorgt zu begleiten.
  • ... und spezialisiert darauf, Sie zu beraten wie Sie Ihre Pflegesituation erleichtern können.
  • ... und mein Team und ich sind verantwortlich dafür, dass unsere Kunden (Klienten, Patienten) so lange und so sicher wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben können.

Vielleicht denken Sie jetzt, das passt nicht für mich. Okay, dann finden Sie Formulierungen, die zu Ihnen passen und gleichzeitig einen Nutzen für das Problem Ihres Gesprächspartners ausdrückt.

 

Jetzt kommt etwas Neues:

 

 

 

 

 

Der „Action-Step“ der Woche. Eine kleine Aufgabe, die Sie alleine oder mit Ihrem Team lösen können.

Bitte schreiben Sie Ihre Antworten unten in das Kommentarfeld.

Action-Step: Wie lautet Ihre Vorstellungsformulierung?

 

 

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