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Applaus für Dich!!! Seit Mitte März applaudiere ich für Dich jeden Abend um 21:00 Uhr. Wenn Du jetzt denkst, dass ich mir den Applaus sonstwohin stecken kann, habe ich eine Geschichte für Dich.

Applaus für Dich!

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Bonus-Infos zu dieser Episode:

  • FOKUS KONGRESSE der Pflegeberatung 2020
  • YouTube Video: Komplimente mit Maren Kroymann
  • Fotovorlage Coronaheldin
  • Fotovorlage Coronaheld
  • PDF: Was ich an der Corona-Zeit gut finde (Ostermail)
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Darum geht es

  1. Hör auf, Deinen Mist zu verteilen. Damit machst Du Dir keine Unterstützer
  2. Stärke Dein Selbstwertgefühl. Wer sich wie ein armes kleines Würstchen fühlt, wird auch so behandelt
  3. Entscheide Dich für einen lösungsfokussierten Fokus

 

Wenn Du Mist verteilst, findest Du keine Unterstützer 

Eine Geschichte

Stell Dir vor, Du kommst von einem schönen Tag am Meer nach Hause und vor Deiner Türe liegt ein riesengroßer Misthaufen. Wirklich riesig und er stinkt unfassbar extrem.

Ganz viele reagieren dann so: Sie ärgern sich maßlos und schreien: "Wer war das? das kann doch nicht sein!!! Wer hat mir diesen Mist vor die Türe gelegt?"

Dann fangen diese Leute an, den Mist in Ihre Hosen- und Jackentaschen zu stecken und gehen zu allen Leuten die sie kennen und zeigen allen Leuten den Mist. Egal ob die Leute es hören wollen oder nicht. Sie erzählen von dem riesengroßen Misthaufen vor ihrer Türe. Der Mist aus den Kleidertaschen fängt an noch ärger zu stinken. Einige Menschen stecken nun den Mist in ihre eigenen Hosentaschen. Dann zeigen sie mit viel Engagement, ihren eigenen Mist, den sie vor ihren Haustüren gefunden und in ihren Schränken und Schubladen gebunkert haben. Sie setzen sich zusammen schimpfen ganz laut, jammern und beschweren sich.

Da der Gestank unerträglich wird, fangen ganz viele andere Freunde und Bekannte an, sich zurückzuziehen. Sie wollen nicht mehr in Nähe der Menschen mit dem Mist sein.

 

Eine andere Alternative, mit dem Mist vor der Türe umzugehen ist, sich davor zu stellen und zu sagen: „Scheiße, das ist jetzt nicht cool, dass dieser Misthaufen vor meiner Türe liegt! Das ärgert mich, das macht mich traurig, ich fühle mich hilflos“

Solche Situationen haben wir alle schon erlebt in unserem Leben. Das passiert! Es ist wie es ist

Diese anderen ziehen sich dann Gummistiefel an, holen sich einen Spaten und eine Schubkarre. Sie fragen vielleicht noch eins zwei Freunde ob sie helfen können, den Mist in die Schubkarre zu laden. Sie graben im Garten ein großes großes Loch und kippen dort den ganzen Mist hinein. Dann machen sie irgendwann das Loch wieder zu.

Manchmal dauert das ganz schön lange. Eine Woche, einen Monat, ein Jahr oder vielleicht sogar noch länger.

 

Aber dann passiert etwas Wunderbares. Irgendwann kommt der Tag, an dem der Mist zum Dünger wird und wunderschöne Blumen, Sträucher und Bäume aus der Erde wachsen.

Dann freust Du Dich darüber, dass Du den Mist benutzt hast, um etwas Wunderschönes daraus entstehen zu lassen.

Und wenn dann mal wieder jemand einen Misthaufen vor Deine Türe gekippt hat, nimmst Du es gelassen und sagst:
„Wie geil ist das denn! Endlich mal wieder Dünger für meinen Garten!“

Diese Geschichte ist aus dem Buch „Die Kuh, die weinte - Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück“ von Ajahn Brahm In der Originalfassung heißt sie: Eine Wagenladung Mist

 

Warum habe ich diese Geschichte ausgewählt?

Weil ich fassungslos war über die vielen vielen Zeitungsartikel und FB-Post, die ausführlich den stinkenden Mist verteilten. 

Alles war eine Beschreibung des IST-Zustandes. Vieles davon entspricht auch der hässlichen Realität. Doch in fast allen Artikeln, die ich gelesen habe, blieb es eben dabei, den IST-Zustand zu beklagen oder sich darüber zu ärgern.

Das ist, wie in unserer Geschichte, stinkenden Mist verteilen!

 

Was soll denn damit bewirkt werden?

Ja, ich verstehe den Wunsch, wahrgenommen zu werden. Die Rufe nach Wertschätzung des Geleisteten vor, während und nach Corona verstehe ich auch. 

Das Bedürfnis nach Anerkennung, sowohl was höheres Gehalt als auch bessere Rahmenbedingungen angeht, unterstütze ich sehr.

Doch ich frage mich, wo die Ideen, die Lösungsvorschläge bleiben, die den Mist in Dünger verwandeln?

Wie kann eine Veränderung Realität werden?

 

Stärke Dein Selbstwertgefühl

Als erstes und aus meiner Sicht das unbedingt Wichtigste ist ein starkes Selbstwertgefühl.

 

Wer sich wie ein armes kleines Würstchen fühlt, wird auch so behandelt!

Warte bitte nicht auf andere, die Dir sagen, wie wunderbar Du bist. Das ist schön, ja, auch das brauchen wir. Doch wenn Du das nicht selbst denkst und fühlst und absolut davon überzeugt bist, dann fällt der Applaus von anderen auch nicht auf fruchtbaren Boden.

Schau Dir das kleine Video über Komplimente mit Maren Kroymann an.

Kommt Dir bekannt vor, wie die ersten drei Frauen auf Komplimente reagieren? Abwehrend, klein machend, sich nicht wichtig nehmend.

Bitte nimm Dir ein Beispiel an der vierten Frau.

Steh zu Dir, dem Beruf, den Du gewählt hast, zu dem was Du kannst und bist.

Fang bitte bei Dir an (das gilt für die Männer in der ambulanten Pflege ebenso.) Du, ja genau Du bist wertvoll.  Atme bitte 3x tief ein und aus und dann sage zu Dir selbst: Ich bin wertvoll. Und das ab heute bitte 3x täglich!

 

Ich bin wertvoll!!!
Wertvoll Ich rot
Schreib mir eine Mail
Schreib mir eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Deinen Fragen, Ideen, Erfahrungen während der Corona-Zeit, Feedback zu dieser Episode und ich schicke Dir 10 dieser Postkarten. 5x blau, 5x grün.

 

Entscheide Dich für einen lösungsorientierten Fokus

Sprich, damit ich Dich sehe! Das sagte schon Sokrates 400 Jahre vor Christus. Er meinte damit, dass Du auf der Basis Deiner Gedanken, Glaubenssätze und Einstellungen redest. Deshalb ist es sooo wichtig, dass Du Dich selbst ernst und wichtig nimmst.

Erst, wenn es Dir gut geht, kannst Du auch gut für die Menschen um Dich herum sein.

Wenn Du Dich im Mangel fühlst, klein, unbedeutend, missachtet und problemorientiert, dann drückst Du das auch in Deiner Sprache aus.

 

An einem Tag, an dem die Kontaktbeschränkungen noch sehr streng waren, kam ich mit einem Gärtner ins Gespräch, der nebenan arbeitete. Er sagte, dass alle Pflanzen kaputt gehen würden, weil sie nicht gekauft werden. Ich hätte jetzt ins Jammern einfallen können und wir wären im Gefühl, den Mist gleichmäßig verteilt zu haben, auseinandergegangen. Als ich ihn fragte, was er denn in dieser Zeit positiv erleben würde, erzählte er mir mit strahlenden Augen, dass er und andere Gärtner einen öffentlichen Platz in Leverkusen voller Stiefmütterchen gepflanzt hätten. Das sei sehr schön und bunt gewesen wo der Platz sonst eher -im wahrsten Sinne des Wortes- stiefmütterlich behandelt worden sei.

 

Was ist das Gute an der Corona-Zeit?

Ich bin davon überzeugt, dass auch die Corona-Pandemie, so schlimm sie ist, gute Seiten hat. Lass Dich nicht in Jammer- oder Ärgertal anderer hineinziehen ohne auch darüber zu sprechen oder Dir Gedbaken darüber zu machen, welche Lösung es geben könnte oder was diese Situation an Gutem hervorbringt. Vor allen Dingen lass Dich nicht von reißerischen Sendungen oder Zeitungstitel in den Sog des Dramas hineinziehen. Und wenn Du Dich umschaust und das Gute, das Solidarische wirklich sehen willst, dann wirst Du es an vielen Stellen auch sehen.

Ich bin davon überzeugt, dass auch Du die positiven Seiten der Corona-Pandemie schon erlebt hast. Schreib mir das und ich eröffne eine Sammelstelle auf meiner Webseite dafür. Natürlich bekommst Du auch dann die 10 „Ich bin wertvoll Postkarten!“

Hier kannst Du Dir meine Aufzählung der guten Seiten ansehen. Ich habe sie in meiner ostermail aufgezählt. Und wenn Du bisher meine IMPULSE-Mails noch nicht abonniert hast, dann mach das am besten sofort!

 

Nach wie vor stehe ich auf das einfache und altbekannte Prinzip:

love it, leave it or change it.

Wenn sich Menschen dafür entscheiden, aus welchem Grund auch immer, die Situation weder verändern noch verlassen zu wollen, dann kann ich das sehr sehr gut nachvollziehen. Es gibt immer Gründe dafür. Dann muss aber auch Schluss sein mit Jammern. Und das Gebot der Stunde ist, die Situation so anzunehmen, wie sie ist.

Bitte versteh mich richtig. Auch ich bin dafür, die Rahmenbedingungen zu verändern. Aus meiner Sicht geht das allerdings nur dann, wenn wir uns mit einem starken Selbstwertgefühl für konkrete Lösungen einsetzen. Und das am Besten in einer Gemeinschaft.

Dazu mehr im nächsten Teil.

Deine Claudia

Die Fotovorlage dieser Podcast-Episode "Du bist eine echte Corona-Heldin" hat die Visutrainment-Trainerin Bettina Schöbitz zur Verfügung gestellt. Du kannst sie Dir kostenfrei (ohne blauen Filter und mit transparentem Hintergrund) herunterladen.

 


ActionSteps
Was Du jetzt tun kannst
 
  1. Check aus, welche Themen vom FOKUS Kongress Tag der Pflegeberatung, etwas für Dich und Dein Team sind!
  2. Schau Dir das Video „Komplimente“ an und entscheide Dich für die vierte Variante!
  3. Schreib mir eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und erhalte 10 „Ich bin wertvoll“-Karten!

 

 CoronaHeldin Kopie

 

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Respektvolle Du

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Für den persönlichen Kontakt: Tel.: +49 221 8 60 51 98 oder kontakt@chc-team.de

Ich freue mich auf Sie und Dich!

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