chc team logo var 3

 PA90 Webseite

Wann sitzt die ambulante Pflege auf den Sofas der Talk-Shows? In dieser Folge geht es darum, wie wir gemeinsam aktiv werden können, um nicht nur Forderungen zu stellen, sondern speziell für die ambulante Pflege auch Ideen entwickeln, wie diese Forderungen Realität werden können.

Gemeinsam den fiesen Montag überwinden!

iPhone-Nutzer/innen abonnieren den Podcast für iPhones. Für alle Android-Smartphones gibt es Google Podcasts.  Für Spotify und YouTube einfach auf die Links klicken.

Bonus-Infos zu dieser Episode:

 

Darum geht es:

  1. Wir sind die Veränderung, die wir suchen
  2. Die ambulante Pflege gehört auf die Sofas der Talkshows
  3. Wir brauchen die Solidarität der applaudierenden Menschen
  4. Bilden wir eine Gemeinschaft?!
  5. Bleib in Kontakt mit Deiner ursprünglichen Intention
  6. Wie wir den fiesen Montag überwinden können

 

Wir sind die Veränderung, die wir suchen!

Vielleicht hast Du beim Hören der letzten Folge gedacht, dass Du in der Vergangenheit schon vergeblich vieles versucht hast, die Rahmenbedingungen in der ambulanten Pflege zu verändern. Vielleicht hast Du auch gedacht, dass das alles nichts genützt hat. Und vielleicht fehlt Dir jetzt die Motivation, mit anderen gemeinsam die Pflegewelt verändern zu wollen.

Gut! Zuerst einmal großen Respekt für Dein Engagement. Und dafür, dass Du immer noch in der ambulanten Pflege da bist. Wenn Deine bisherigen Aktivitäten nicht zum Erfolg geführt haben, dann bewerte es als zu würdigenden Versuch, der noch nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat.

Mein Freund Dirk Karbacher hat im März zum Beispiel eine Mail an das Team Spahn geschrieben:

"Hallo Team Spahn, Ich, als ehemalige fast 30 Jahre tätige, ambulante Pflegedienstleitung wüsste gerne: Warum wird die ambulante Pflege wieder nicht erwähnt, bei der Verteilung von Handschuhen/Masken? Warum kann nicht mal in einer und allen folgenden Pressekonferenzen/-mitteilungen unsere Schlüsselfunktion in dieser Zeit erwähnt werden? Warum gibt es so wenig Wertschätzung unserem Berufsstand gegenüber?"

Und hier die ernüchternde Antwort:

"Herr Minister ist sehr interessiert an Ihren Hinweisen. Ihre Ausführungen werden hier ausgewertet. 
Selbstverständlich gilt unsere Anerkennung und unser Dank auch den in der ambulanten Pflege tätigen Pflegekräften. Ich bitte Sie jedoch um Verständnis, dass eine darüber hinaus gehende individuelle Stellungnahme derzeit nicht möglich ist."

 

Wir wissen, dass es nichts hilft, wenn wir auf andere warten, die die Welt besser machen sollen. Barak Obama hat gesagt:

"Veränderung wird nicht kommen, wenn wir auf jemanden anderen oder eine andere Zeit warten. Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben.
Wir sind die Veränderung, die wir suchen."

Die ambulante Pflege gehört auf die Sofas der Talkshows

Und da Kooperationsfähigkeit eine evolutionsbedingte Kompetenz in uns Menschen ist, schlage ich vor, wir tun uns zusammen. Ich vermisse die Stimmen der ambulanten Pflege in den Medien. Zu Beginn der Corona-Krise wurde über Ärzte und Pflegekräfte in Krankenhäusern berichtet, dann kamen ambulante Ärzte in den Fokus, es folgten die Pflegeheime.

Es ist doch komisch, dass die meisten Pflegebedürftigen auf keinen Fall ins Pflegeheim und auf jeden Fall so lange wie möglich ihre eigenen vier Wände genießen wollen. Und dann hat die ambulante Pflege in der Öffentlichkeit kein Gesicht.

Die Zahlen des statistischen Bundesamtes (Dezember 2017)

 

 Pflegeheimeambulante Pflege
Anzahl Einrichtungen 14.480 14.050
Anzahl Personal 765.000 400.000
Anzahl Pflegebedürftige 820.000 830.000

 Die Zahlen in Zeile 2 und 3 sind gerundet. 

 

Was die Anzahl der Einrichtungen und die der Pflegebedürftigen angeht, fallen die Unterschiede nicht so arg ins Gewicht. Die Zahl der Mitarbeitenden ist allerdings nur fast halb so groß. Ob das der Grund ist, dass die ambulante Pflege kaum genannt wird?

 

Ich habe den Eindruck das Wort „Pflegekräfte“ wird als Sammelbegriff wahrgenommen, der lediglich mit Krankenhäusern oder Pflegeheimen in Verbindung gebracht wird.

Sprache konstituiert Wirklichkeit. oder anders gesagt: Sprache schafft Wirklichkeit!

Ein Beispiel: Wenn immer nur von Professoren geredet und geschrieben wird, dann verankert sich im bildhaften Gedächtnis der Menschen

Professor = Mann.

Wenn die Pflegekräfte der ambulanten Pflege sprachlich nicht vorkommen, dann manifestiert sich bei den Menschen in unserer Gesellschaft das Bild, dass es Pflegkräfte nur im Krankenhaus und im Pflegeheim gibt.

Ich finde es wird Zeit, dass sich das ändert!

 

Dazu brauchen wir die Solidarität der applaudierenden Menschen

Wenn sich Gehälter, Image, Rahmenbedingungen und Strukturen in der ambulanten Pflege verbessern sollen, dann brauchen wir die Solidarität der applaudierenden Menschen. Eine Veränderung wird nämlich mit Sicherheit nicht ohne finanzielle Beteiligung der Gesamtgesellschaft zu realisieren sein.

Und was meinst Du?

Wird die ambulante Pflege die Solidarität der Gesellschaft behalten, wenn wir beleidigt und verärgert den Applaus zurückweisen und wie ein aufmüpfiges Kind sagen: "Steck Dir den Applaus sonstwohin?"

 

Ich denke nicht!

Wir brauchen

  1. unser Selbstwertgefühl,
  2. den unbedingten Willen, Lösungen für die Zukunft gestalten zu wollen
  3. UND eine starke Gemeinschaft.

Dann wird aus dem Mist auch irgendwann einmal Dünger aus dem etwas Wundervolles entsteht. Auch wenn es noch lange dauert!

 

So hat sich die Polizei Dortmund für den Applaus bedankt.

Applaus Danke von Polizei

Das lässt doch bei den Leser*innen ein motivierendes Gefühl zurück, oder?

 

Wenn Du magst, dann lade Dir dieses Foto herunter und teile es in Deine Socialmedia-Kanälen.

Applaus2

 

Eine Aussage die ich von der der Kabarettistin Tina Teubner gehört habe, passt perfekt zu dem, was ich meine:

„Packt Eure Zuversicht, euer Charisma, Euer Rückgrat aus.
Denn das bringt am Ende Unterstützer!“

Bilden wir eine Gemeinschaft!?

Gerne stelle ich einen Online-Meeting-Raum zur Verfügung damit wir uns einmal virtuell treffen und gemeinsam Ideen entwickeln, wie die ambulante Pflege sichtbarer werden kann. Sichtbar mit konstruktiven Lösungsvorschlägen statt mit Gejammer, Drohungen oder Ärger.

Ich finde, die ambulante Pflege hat es verdient, nicht als Opfer sondern als Gestalter in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

 

Jetzt bist Du an der Reihe. Trag Dich in das Formular ein, wenn Du Lust hast, Dich mit mir und anderen zu treffen!

Wir loten erst einmal aus, ob und was wir gemeinsam machen könnten.

Du bekommst dann eine Einladung zu unserem Dialogabend am 25. Juni ab 17:00 Uhr. 

Natürlich bekommst Du dann auch weitere Informationen darüber, wie das so geht.

 

Bleib in Kontakt mit Deiner ursprünglichen Intention

Ein Buch, das mich in den letzten Wochen ganz besonders inspiriert hat, ist:

Unsere Welt neu denken – Eine Einladung! von Maja Göpel.

Professorin Maja Göpel ist eine der Mitbegründerinnen von Scientists for Future. (Wissenschaftler für unsere Zukunft). 

Ich empfehle Dir dieses Buch, nicht nur, weil die letzten Seiten perfekt zu unserem Thema passen. Maja Göpel gibt ihren Seminarteilnehmer*innen, die sich für eine nachhaltige Veränderung in ihrem Umfeld einsetzten wollen, drei Tipps mit auf den Weg. Hier ist die Abschrift der Seiten 189-190.

 

 

Melde Dich an zum Dialogabend
"Sichtbar werden - Ideen für bessere Strukturen in der ambulanten Pflege"

 

Lass uns gemeinsam

  • neue Ansätze finden,
  • uns von den alten Strukturen lösen und eine neue klare Richtung finden,
  • viele Held*innen sein,
  • unterschiedliche Fähigkeiten und Beiträge wertschätzen,
  • positive Geschichten des Gelingens teilen,
  • Misslingendes gemeinsam tragen,
  • den eigenen inneren Antrieb behalten,
  • in Kontakt mit unserer ursprünglichen Intention bleiben,
  • mit Spaß und Humor Leben leben!

 

Ich freue mich sehr auf Dich!!

Claudia, Claudia Henrichs

 

Selbstlernkurs: Lebensbegleitende Beratung
Glückliche Pflegekunden - Wirtschaftlicher Erfolg

Diesen Selbstlernkurs, der jetzt schon 8 Module beinhaltet, überarbeite ich gerade. Und Du kannst live dabei sein! 

Für Brutto EUR 22,61 erarbeitest Du Dir, 

  • wie durch eine erhöhte Kontaktquote das Vertrauen Deiner Pflegekunden und deren Angehörigen stabilisiert werden kann und
  • dadurch Deine Angebote, Ideen und Vorschläge schneller angenommen werden.

In jedem Modul findest Du Videos, Lesetexte, Aufgaben zum Weiterdenken und Formulierungsbeispiele. Alle Materialien stehen 12 Monate lang für Dich zur Verfügung. So kannst Du immer und immer wieder nachsehen und nachhören.

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, gibt es nach jedem Modul ein Quiz und wenn Du mir fleißig Rückmeldungen gibst, dann feiern wir miteinander, wenn alles auf den aktuellen Stand gebracht ist! 

 

 

Change Management für ambulante Dienste

Workshop Heimliche Leistungen verringern in der ambulanten Pflege

Aktueller als je zuvor:

Claudia Henrichs steht für den zweiten Teil des Buches in dem es auf mehr als 60 Seiten um Organisations- und Personalentwicklung geht.

Sie sagt:
„Immer sind es die tätigen Menschen, die die Vision leben, die Ziele erreichen und die Strategien umsetzten sollen! Darum geht es bei der Führung darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Mitarbeitende ihr Potenzial entfalten können!“

Amazon Blick ins Buch

Respektvolle Du

Mit einem "Klick" auf das Bild gibt es mehr Informationen zu diesem Thema

 

Pflege ist stark!

Workshop Heimliche Leistungen verringern in der ambulanten Pflege

Gelebte Ideen und Zukunftsimpulse

23 verschiedenen Akteure*innen liefern praktische Beispiele wie sie Pflege verändert haben.

Den Beginn macht Claudia Henrichs, selbstständige Beraterin und Trainerin für ambulante Pflegedienste, mit dem Beitrag: Mutig und selbstbewusst konventionelle Regeln hinterfragen und verändern.

Sie sagt:
„In meiner Arbeit geht es immer zuerst um die innere Haltung, die Überzeugungen und Einstellungen. Denn sie prägen unsere Sprache!“

Amazon Blick ins Buch

 

Respektvolle Du

Mit einem "Klick" auf das Bild gibt es mehr Informationen zu diesem Thema

 

 

Für den persönlichen Kontakt: Tel.: +49 221 8 60 51 98 oder kontakt@chc-team.de

Ich freue mich auf Sie und Dich!

Zum Seitenanfang
Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Um den vollen Funktionsumfang einer Webseite zu nutzen sind Cookies oft zwingend notwendig. Erst mit Deinem/Ihrem Einverständnis werden die Cookies verwendet. Mehr Informationen dazu gibt es in meiner Datenschutzerklärung.