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Wie ein klarer Fokus dazu beitragen kann!

Letztes Jahr bin ich fast verrückt geworden als ich in den Medien immer nur von DER Pflege gehört und gelesen habe. Die ambulante Pflege war selten mitgemeint. Gleichzeitig habe ich tagtäglich mitbekommen, wie Geschäftsführer*innen, Leitungskräfte und Mitarbeiter*innen von ambulanten Pflegediensten sich den Hintern aufreißen ...

 

 

Kommt die ambulante Pflege aus der Schmuddel-Ecke?

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Wichtige Links zu dieser Episode:

 

... um an Schutzmaterial zu kommen, für Pflegekunden und Angehörige da zu sein, sich untereinander Kraft zu geben und ihre Existenz zu sichern.

 

Wie ich von der "Operativen Hektik" zu meinem Fokus kam

Ich selbst habe Infos auf meiner Webseite bereitgestellt, war eine Zeitlang jeden Tag live in meiner Facebook-Gruppe, habe Angehörigen-Meetings moderiert, Politiker*innen unbequeme Fragen gestellt und die Initiative für eine Graswurzel-Bewegung ergriffen. Titel „Gesicht und Stimme für die ambulante Pflege“.

Das meiste davon habe ich wieder aufgegeben, weil ich permanent das Gefühl hatte mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen. Weil ich merkte, dass ich mich mit alldem ungemein verzettelte.

 

Der Wunsch, dass die ambulante Pflege in der Gesellschaft einen größeren Stellenwert genießen soll ist bei ganz vielen Akteur*innen vorhanden. Das wird auch aus dem Einspieler deutlich, den Du zu Beginn gehört hast. Manuela, ist eine Teilnehmerin meines Webinar-Kurses „Überzeugende Kundengespräche führen“!

 

 Anfang Mai im ersten Corona-Jahr habe ich mich also mit meinen gesammelten Papierstapeln und digitalen Ordnern zurückgezogen und mir die Frage gestellt, was ich konkret tun kann, um die ambulante Pflege zu stärken. Etwas, was auch wirklich Wirkung zeigt.

Ich habe mich entschieden, den Webinar-Kurs "Überzeugende Kundengespräche führen" in Form zu bringen. Und das sollte mein Haupt-Projekt sein. Das Projekt, dem ich den größten Teil meiner Energie widmen wollte.

Ja, ich hatte auch vorher schon Online-Webinare gegeben. Doch die Webinare waren sehr geprägt von Input. Zum Üben und Ausprobieren war meistens keine Zeit mehr. Das sollte anders werden. Und es wurde anders.

 

Überzeugende Gespräche mit Pflegekunden führen

Die Inhalte aller Module stehen optisch ansprechend aufbereitet zur Verfügung. Schon das Design soll Lust machen, sich mit dem Stoff zu beschäftigen. Für jeden Lerntyp ist etwas dabei. Es gibt Videos, Formulierungsbeispiele per Audio, Lesetexte, Charts für den schnellen Überblick und Aufgaben zum Weiterdenken. Alle 14 Tage ein Webinar von 90 bis 120 Minuten, in dem wir wirklich in kleinen und größeren Gruppen üben und diskutieren.

Das Ergebnis kannst Du Dir übrigens selbst ansehen. Klick einfach auf "Jetzt anschauen" in dem Foto: 

 

 

Im Juni 2020 wurde der Webinar-Kurs das erste Mal gebucht. Letzte Woche haben wir Abschied gefeiert. Online natürlich! Und wie Du in meiner Podcast-Episode ab Minute 5:22 hören kannst, ist die Saat meiner Gedanken aufgegangen.

 

Die Rückmeldung von Steffi macht es sehr deutlich, dass es in der Zusammenarbeit mit mir nicht nur um gut klingende Formulierungen geht. Es geht darum, eine starke Haltung zu sich selbst, den Leistungen und dem Pflegeberuf zu entwickeln. Es geht darum das Selbstbewusstsein zu stärken und es geht darum, dass das nur dann gelingt, wenn die Führung, – die, die das Geld für den Kurs zahlen – hinter den Inhalten des Kurses stehen.

Dann wird es erfolgreich! Auch wirtschaftlich!

Davon erzählt Kerstin in der Podcast-Episode ab Minute 6:43!

 

Eine PDL aus einem anderen Kurs sagte:

Wir haben unser Ziel erreicht! Alle Verträge, die lediglich eine einzige Leistung beinhalteten, sind erweitert. Und wenn aus unserer Sicht mehr Leistungen notwendig waren, die aber nicht gewollt wurden, haben wir den Vertrag gekündigt! Wir sind wirtschaftlich jetzt im grünen Bereich und unsere Pflegekunden sind sehr zufrieden!“

 

 

Welche Zutaten es braucht, damit Selbstsicherheit und Wirtschaftlichkeit steigen

Zutat 1: Commitment: Bekenntnis zu einer gemeinsamen Sache

  • Einen Vertrag kündigen,
  • Sich nicht erpressen lassen,
  • „Heimliche Leistungen“ in vertragliche Leistungen umwandeln,
  • sich im Erstgespräch auf Augenhöhe begegnen, wenn die Einsatzzeit nicht um 08:00 Uhr erfolgen kann oder das Pflegegeld für alles Mögliche genutzt werden soll,
  • auf Einwände souverän reagieren, ohne in den Angriff oder die Verteidigung zu gehen,
  • sehr klar im Fokus zu haben, dass die Sachleistungen erste Wahl sind. Und nicht Entlastungsleitungen oder sVHP angeboten wird, nur weil es dem Pflegebedürftigen dann das Pflegegeld erhält.

 

Um so handeln und reagieren zu können braucht es ein paar Zutaten. Zum einen ein Commitment. Commitment bedeutet, das Bekenntnis zu einer gemeinsamen Sache.

Pflegekräfte sind ja fast immer einem Dilemma ausgesetzt. Zum einen wollen sie für ihre Pflegebedürftigen und deren Angehörigen da sein und zum anderen werden sie laufend mit betriebswirtschaftlichen Erfordernissen konfrontiert.

 

Das Bekenntnis zur gemeinsamen Sache im Kurs lautet:

"Wir befähigen Pflegebedürftige und deren Angehörige dazu, ihre Ansprüche gegenüber der Pflegekasse wahrzunehmen!"

Wenn das besser gelingt als vorher, dann stellen sich positive Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit eines Pflegdienstes wie von selbst ein.

 

Dieses Commitment ist für jede Leitungs- und Pflegekraft auch anschlussfähig. Der größte Wunsch ist ja, mit genügend Zeit pflegen, unterstützen und begleiten zu dürfen.

 

Zutat 2: Sprache bewusst einsetzen

Eine weitere Zutat, um souverän reagieren zu können ist, die individuelle Sprache bewusst gebrauchen zu können.

Du hörst jetzt einmal ein kleines Formulierungsbeispiel aus dem Kurs:

„Sie haben einen Pflegegrad zugesprochen bekommen! Jetzt stellt Ihnen Ihre Pflegekasse ganz viele Leistungen zur Verfügung! Leistungen, die dazu dienen, dass Ihre Kräfte wieder mehr werden oder so stabil bleiben, wie sie jetzt sind. Ist das Ihr Wunsch?“

Wer kann dazu schon nein sagen? 😀

 

Damit nicht alle meine gut klingenden Formulierungen auswendig lernen, sondern sie für sich passend machen, ist es wichtig, die rhetorischen und psychologischen Grundlagen zu verstehen, auf denen Formulierungen und sprachlichen Werkzeugen basieren. 

 

 

Zutat 3: Üben und Ausprobieren

Und damit kommen wir zur dritten Zutat: Dem Ausprobieren und Üben. Was mein Mentor vor vielen vielen Jahren gesagt hat, stimmt immer noch:

Wissen ist Macht

 

Und weil das alles nicht von heute auf morgen geht, treffen wir uns alle 14 tage im Webinar und die Inhalte des Webinar-Kurses stehen 12 Monate lang für alle Teilnehmenden zur Verfügung.

 

Beispiel aus dem Kurs: Vom Problem zur positiven Wunschvorstellung

Damit auch Du sofort etwas in Deinen Gesprächen ausprobieren kannst, habe ich hier die Formelstruktur „Positive Wunschvorstellung“ aus dem ersten Modul des Kurses für Dich.

 

  1. Im Podcast erzähle ich ab Minute 12:00 darüber.
  2. Im Webinar-Kurs kannst Du Dir das Modul 1 komplett anschauen. Die Sprachformel "Positive Wunschvorstellung" findest Du im zweiten Video.

Vom Problem zur positiven Wunschvorstellung

 

Und hier kannst Du Dir die Charts dazu herunterladen:

Thumbnail Positive Wunschvorstellung.pdf 

 

Fazit:

Es regt mich immer noch auf, wenn von DER Pflege geredet wird und die ambulante Pflege dabei meistens nicht mitgedacht wird.

In dem ich vieles von dem, was ich weiß und kann in den Webinar-Kurs eingebracht habe, leiste ich einen kleinen Beitrag dazu, dass das Selbstbewusstsein meiner Teilnehmer*innen steigt. Das erfüllt mich mit Freude. Und in vielen vielen kleinen Schritten werden wir gemeinsam dafür sorgen, dass die AMBULANTE Pflege als wertvoller Bestandteil der Gesellschaft angesehen wird! 

 

ActionSteps 1 

Schau Dich im Kurs "Überzeugende Kundengespräche führen" um und nimm Kontakt mit mir auf, wenn wir darüber reden sollen, ob der Kurs auch für Dich und Dein Team passt!

 

 

Wenn der Webinar-Kurs für Dich und Dein Team nicht in Frage kommt, geh doch einmal mit folgenden Fragen schwanger:

  1. Wo verfällst Du in operative Hektik?
  2. Worauf willst Du Deinen Fokus richten und das meiste Deiner Energie darauf verwenden?
  3. Was lautet in Eurem Team das Commitment? Das Bekenntnis zu einer gemeinsamen Sache?
  4. Inwieweit für Euer Commitment zu einem Dilemma?

 

Bis zum nächsten Mal.

Deine Claudia

 

 

 

 

 

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„In meiner Arbeit geht es immer zuerst um die innere Haltung, die Überzeugungen und Einstellungen. Denn sie prägen unsere Sprache!“

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Respektvolle Du

Mit einem "Klick" auf das Bild gibt es mehr Informationen zu diesem Thema

 

Für den persönlichen Kontakt: Tel.: +49 221 8 60 51 98 oder kontakt@chc-team.de

Ich freue mich auf Sie und Dich!

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