So wird Dein Pflegeteam engagiert und leistungsbereit

 

 

Die Gallup-Ergebnise auf die ambulante Pflege übertragen

Zwei Rechenbeispiele


Fehlzeiten im ambulanten Pflegedienst

Würde man bei einem ambulanten Pflegedienst mit 250 Mitarbeitenden die Fehlzeiten des nicht gebundenen Personals (8,8 Tage pro Jahr) auf die Fehlzeiten des hoch gebunden Personals (3,8 Tage pro Jahr) reduzieren,

macht die Kostenentlastung rund 167 Tsd. Euro pro Jahr aus!


(Quelle Engagement-Index: Die neuesten Daten und Erkenntnisse aus 13 Jahren Gallup-Studie, Marco Nink, Redline Verlag).

 

 


Fluktuation im ambulanten Pflegedienst

Reduziert ein Pflegedienst die Mitarbeitenden ohne Bindung um 5% auf 10% und erhöht die Quote der Pflegekräfte mit hoher Bindung um 5% auf 20%,

reduzieren sich die Fluktuationskosten bei 250 Mitarbeitern um 45 Tsd. Euro!


(Quelle Engagement-Index: Die neuesten Daten und Erkenntnisse aus 13 Jahren Gallup-Studie, Marco Nink, Redline Verlag).

 

 

Was Führungskräfte in der ambulanten Pflege tun, damit die Pflegeteams ihr volles Potenzial entfalten können?

Schauen wir uns den Punkt "Ich bekomme Anerkennung für gute Leistung" genauer an.

"Der Hype um Wertschätzung ist Blödsinn!" Zugegeben, als ich diese Überschrift in meiner Fachzeitschrift las, habe ich mich erschreckt weil ich doch seit Jahren eine wahre Verfechterin von Wertschätzung und Anerkennung bin.

Schnell habe ich den Artikel gelesen und konnte aufatmen. Der Autor wettert gegen rezeptartige Floskeln. Seine Hauptaussage ist, dass Führungskräfte ein Umfeld schaffen müssen, damit Mitarbeitende wachsen können. Gut, da sind wir uns einig!

 

"Wie, wann, wie oft und wem gibst Du Anerkennung für gute Arbeit?"

 

Diese Frage stelle ich oft in Führungs-Workshops. Denk doch einmal kurz über diese Frage nach und beantworte sie für Dich.

 


UNBEDINGT

Werde Abonnent*in meiner IMPULSE-Mails. eBooks, Downloads, Checklisten und Infos stehen Dir im Exklusiv-Bereich GRATIS zur Verfügung


 

Mit einem Klick auf das Foto "Dein eBook ..." kommst Du zur Anmeldeseite IMPULSE-Mails

 

2022 loadposition eBook dunkel

 

 

WAS genau sagst Du?

Prüf doch einmal, welche dieser Aussagen in Deinen Gesprächen mit Mitarbeitenden vorkommen:

  • Danke, dass Du ...
  • Ich schätze an Dir, dass ...
  • Mich begeistert, dass Du ...
  • Mir hat gut gefallen, dass Du ...
  • Ich bin stolz darauf, dass Du ...
  • Ich bewundere an Dir, dass ...
  • Mir gefällt besonders, dass Du ...
  • Ich habe mich sehr gefreut, dass Du ...
  • Frau PFLEGEKUNDIN hat sich sehr positiv über Dich geäußert und gesagt, dass ...
  • Ich finde es prima, dass Du ....
  • Hilfreich finde ich, dass Du ...

 

Wenn Du jetzt denkst, dass Deine Pflegekräfte Dir diese Sätze nicht abnehmen oder dass man es ja nicht übertreiben muss oder dass diese Aussagen auch ehrlich gemeint sein müssen dann ist da etwas Wahres dran.

 

Anerkennung „richtig“ muss vier Kriterien erfüllen:

  1. Eine Ich-Botschaft ausdrücken

  2. Eine ganz konkrete Situation beschreiben

  3. Zur Pflegekraft passen 

  4. Sich auf ein gemeinsames Ziel beziehen.

 

Erfüllt die ausgesprochene Anerkennung diese Kriterien nicht, fragt sich die angesprochene Person oft

  • was soll ich denn jetzt zusätzlich noch tun oder
  • was will die Chefin jetzt von mir?

 

 

Konkrete Beispiele für „richtige“ Anerkennung:

  1. "Danke, dass Du das Team über Deine Erkenntnisse aus der letzten Fortbildung informiert hast. Das hilft uns allen die Qualität zu verbessern."
  2. "Ich schätze an Dir, dass Du, wenn Du eine Frage hast, schon selbst mögliche Lösungen vorschlägst."
  3. "Mich begeistert, wie Du jeden Tag mit einem Lächeln zur Arbeit kommst. Das wirkt sehr positiv auf uns alle."

 

 

Nächste Seite: Beispiele für wirkungsvolle Wertschätzung