Sind die Geimpften die Guten?

 

 

Warum ist es wichtig zu wissen, wer Schuld ist?

In jeder Talkrunde, in jedem Statement von nicht mehr regierenden, noch nicht regierenden Politiker*innen und amtierenden Ministerpräsident*innen wird IMMER den anderen die Schuld in die Schuhe geschoben. Und das mit wohlklingenden gut einstudierten Nebelbomben-Sätzen. Alles richtig gemacht, immer der Erste gewesen ... und es gehen gleichzeitig die Inzidenzen durch die Decke! Ich kann es nicht mehr hören!!!!

 

Es ist aus meiner Sicht JETZT nicht wichtig, wer Schuld ist!

 

Diese Art der Kommunikation hat Auswirkungen auf uns, auf die Gesellschaft! Wir werden durch das Verhalten von Politiker*innen konditioniert. (Je häufiger wir dieses Verhalten erleben, insbesondere von Menschen des öffentlichen Lebens, dann glauben wir, dass dieses Verhalten in Ordnung ist.)

 

Also machen wir es oft genauso: 

  • Blos keinen Fehler eingestehen.
  • Blos nicht das Gesicht verlieren, wenn ich meine Meinung ändere.
  • Beharrlich meinen Standpunkt verteidigen.
  • Nicht eingestehen, dass ich mich geirrt habe.
  • Schuldige suchen, die meine Misere angeblich verursacht haben.

Ja, auch mein Vertrauen in viele Politiker*innen ist begrenzt. Maybrit Illner eröffnete ihre Talkrunde vom 18.11. mit dem Satz:

„Man kann überlegen, was gegen das Virus hilft und man kann überlegen, was einem politisch nützt!“

 

Was machen wir jetzt mit dieser Situation?

Selbst denken!

 

Die FORDEC-Checkliste von Philip Keil schlägt folgendes Vorgehen vor:

  1. F = Was sind die Fakten?
  2. O = welche Möglichkeiten ergeben sich daraus?
  3. R = Welche Risiken und Gefahren gibt es zu den verschiedenen Optionen?
  4. D = Decision, konsequent eine Entscheidung treffen.
  5. E = Execution, zeitnah ins Handeln kommen
  6. C = checken, ob die beschlossenen Maßnahmen greifen und ggf. korrigieren.

 

In der Kraftquelle vom 21. Dezember 2020 habe ich darüber gesprochen, dass es weise ist, seine Meinung zu ändern! Hör Dir gerne die kleine Episode einmal an:

 

Fazit


Machen wir alle uns frei davon, Schuldige zu suchen. Fragen wir uns alle lieber,

  • Welche Auswirkungen hat mein Handeln auf mich und mein Umfeld und
  • *Welchen Anteil habe ich daran, dass es jetzt so ist, wie es ist!

Im Nachhinein können wir analysieren, was wir alle, Du und ich auch, hätten anders machen müssen um nicht den selben Fehler ein zweites Mal zu machen. Das bringt uns Mehrwert für die Zukunft!


 

 

 

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